Achtsam  sein   Teil 3

 

 

 

 

 

Gefühle sind unkontrollierbar und vergänglicher

Natur; haben wir in Teil 1 und 2 festgestellt.

Wie können wir nun zu einem geschickteren

Umgang mit unseren Gefühlen kommen?

Wir nehmen wahr was ist. Sonst nichts!

Ich habe ein gutes Gefühl und nehme wahr, dass ich ein gutes Gefühl habe. Sonst nichts.

Ich habe ein unangenehmes Gefühl und nehme wahr, dass ich ein unangenehmes Gefühl habe. Sonst nichts.

 

Wahrnehmen heißt, sich dessen bewusst werden was ist.

Erst wenn uns etwas bewusst ist, können wir bewusst damit umgehen.

Jetzt geht es aber in erster Linie nicht ums Wahrnehmen, sondern ums Wahrnehmen, sonst nichts!

Das wichtigste im Umgang mit den Gefühlen ist; …..dieses   „sonst nichts“!

 

Wahrnehmen, sonst nichts = Achtsamkeit

 

Es ist diese Achtsamkeit, die einfach feststellt was ist, die weder wertet, weder wünscht noch will.

Sie ist der klare Blick auf die Wirklichkeit; so wie sie ist.

Achtsamkeit hilft uns, uns nicht in Illusionen, Vorstellungen und in  einer Scheinwelt zu verirren.

Achtsamkeit schützt uns davor, gegen die Wirklichkeit zu kämpfen.

Sind wir achtsam und sehen das was ist, sonst nichts……sind wir im berühmten:

 

„Hier und Jetzt“

 

Stell dir vor du ärgerst dich nach einem anstrengenden Arbeitstag über deine Kollegen. Machst einen Spaziergang mit einem Freund und bist mit Ihm im Gespräch. Du kommst von Hölzchen auf Stöckchen, wie blöd Hans Franz ist und wie unflexibel  Schlupp Jup. Lästerst dich in Rage und regst dich furchtbar auf.

Im gleichen Moment zieht ein Duft von frisch gemähter Wiese an dir vorbei, die Vögel zwitschern und es ist ein herrlicher Sommertag im Park. Ihr geht an einem kleinen Espresso-Wagen vorbei....... der auch noch herrliches Gebäck verkauft, dessen Duft sich in alle Himmelsrichtungen verbreitet.

Aber du...regst dich weiter auf...schmiedest Pläne.....

 

Doof;  verpasst!

 

In Zorn und Rage, hast Du den Moment verpasst. Du warst in der Vergangenheit und in der Zukunft aber nicht im Hier und Jetzt!

Du hast einen herrlichen Teil deines Lebens verpasst...........und der kommt mit Sicherheit nicht wieder!

 

Übung:

Morgens nach dem Aufwachen nehme wahr in welcher Körperhaltung Du sich befindest.

Spüre die Berührungspunkte Deines Körpers zur Matratze.

Wie fühlt sich dein Körper als Ganzes an.....-ohne zu Bewerten.

Denk nicht über die Wahrnehmung nach......-nur den Körper spüren.

Richte nun die Aufmerksamkeit auf Deine Gefühle. Nehme Sie wahr und benenne Sie.

In welchem Teil des Körpers ist dieses Gefühl?

Wie nimmst du es wahr? Nur Wir trainieren hiermit:

 

Wahrnehmen-sonst nichts!


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